Das Kerngebiet des Mostviertels ist das Gebiet zwischen Ybbs und Enns im Bezirk Amstetten und lässt sich laut Volksmund so charakterisieren: von dort, wo man die Basilika am Sonntagberg sieht, dort ist das Mostviertel. So gesehen deckt sich die Region zu einem Teil mit der Bezeichnung Ostarrichi, dem Gebiet um Neuhofen an der Ybbs (Bezirk Amstetten), wo die Gründungsurkunde Österreichs aufliegt. Neben diesem Kerngebiet gibt es noch den Begriff der Eisenwurzen, der für die Bezirke Scheibbs, Waidhofen an der Ybbs, Lilienfeld (westlicher Teil) und Melk (Erlauftal bis Pöchlarn) verwendet wird.

Den Namen Mostviertel verdankt es dem Apfel- und Birnenmost. Die Landschaft zwischen den Flüssen Ybbs und Enns weist sehr gute Voraussetzungen für den Anbau der nötigen Obstbäume auf und gilt als Kerngebiet für die Mostwirtschaft.

Typisch für das Mostviertel sind die ausgedehnten Streuobstwiesen rund um die Gehöfte, sowie die leicht hügelige Landschaft des Alpenvorlandes. Die „heimliche“ Hauptstadt des Mostviertels ist die Bezirkhauptstadt Amstetten.

Zur Ankurbelung des Tourismus und besseren Vermarktung der Region gibt es die so genannte „Moststraße“, die als gut ausgeschilderte Erlebnisstraße besonders für den Fremdenverkehr eingerichtet wurde und an zahlreichen Mostwirtshäusern, Moststraßenheurigen und bäuerlichen „Ab-Hof“-Betrieben sowie Aussichtspunkten und Lehrpfaden vorüber führt, die zu einem Besuch einladen.

Quelle: Wikimedia

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